Kochen & Backen


 

Dieser Kuchen benötigt zwar ein bisschen Vorbereitungszeit und Geduld, aber er ist die Mühe auf jeden Fall wert.
Am leckersten ist er lauwarm. An heissen Sommertagen kann ich ihn mir auch sehr gut kalt mit einem Salat als Beilage und einem Glas Weisswein vorstellen.

 

Für den Teig benötigst du:

80g Butter oder Margarine
200g Weizenvollkornmehl oder Weizenmehl
1 Ei
2 EL saure Sahne
1 TL Salz
1 TL Backpulver

Alle Zutaten gut miteinander verkneten und in einer eingefettenen Springform ausrollen.
Für den Kuchen benötigst du einen Rand von ca. 4 cm.

Als Gemüse kannst du alles nehmen, was eine längere Zeit im Ofen übersteht, ohne matschig zu werden. Sehr lecker wird es mit Zucchini, Auberginen, Mohrrüben, Brokkoli und Erbsen.
Aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Das Gemüse wird kleingeschnitten auf dem Kuchenboden verteilt und darf auch ruhig bis zum Rand des Teigs reichen.

 

Die Füllung:

2 Becher Naturjoghurt
4 Eier
den Rest der sauren Sahne (siehe Teig)
1/2 Becher Sahne
100g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie, Basilikum, Oregano, Majoran, Schnittlauch…)
Paprikapulver nach Geschmack
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten vermischen und die Masse über dem Kuchen verteilen.

Nun ab in den vergeheizten Backofen bei 200°C für ungefähr 40 Minuten.
Der fertige Kuchen sollte oben leicht gebräunt sein.

Guten Appetit!

 


Tira mi su = Zieh mich hoch

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie Tiramisu selbstgemacht habe.
Keine Ahnung wieso.
Aber jetzt war es wohl an der Zeit, denn mein innerer Italiener (haha) schrie „Tiramisu, Tiramisu!“

Hier also das Rezept:

Du benötigst:

– 200g Löffelbiscuits
– 500g Mascarpone
– 60g Zucker
– 6cl Baileys
– Kakaopulver
– 3 Tassen starken Espresso

Den Espresso abkühlen lassen und 2cl Baileys hinzugeben.
Mascarpone, Zucker und 4cl Baileys gut vermischen.
Löffelbiscuits in eine Form legen, so dass sie den Boden bedecken und mit Hilfe eines Löffels Espresso darüberträufeln. Dann mit dem Sieb eine dünne Schicht Kakaopulver darauf verteilen.
Nun kommt eine Schicht der Mascarpone Mischung, dann wieder Kakao, Löffelbiscuits mit Espresso usw. Am Ende eine dicke Schicht Kakaopulver auf der fertigen Stapelarbeit verteilen und die Form mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

Ich weiss, dass dies nicht das klassische Tiramisu Rezept ist. Es ist aber so lecker, dass man es unbedingt ausprobieren sollte.

Ein simples und sehr leckeres Gericht für den Frühling (selbstverständlich dürfen sie auch im Sommer, Herbst und Winter gegessen werden) sind diese Linguine mit Tomaten, gefüllten Oliven und Ziegenfrischkäse.

Hierfür benötigt man:
(für 2 Personen)

– Linguine (je nach Hunger, ich nehme ca. 2/3 der Packung)
– 10 Kirschtomaten oder 4 normale Tomaten
– ein Glas gefüllte Oliven (natürlich gehen auch normale Oliven – meine waren mit Thunfisch)
– eine kleine Packung Ziegenfrischkäse
– ca. 3 EL Olivenöl
– 2 Zehen Knoblauch
– ein paar Blätter Basilikum
– Salz und Pfeffer

Die Linguine kochen und währenddessen die Tomaten und den Knoblauch kleinschneiden. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Tomaten, Oliven und Knoblauch zugeben und leicht anbraten. Am Ende je nach Geschmack pfeffern und salzen und das kleingeschnittene Basilikum darübergeben.
Die Nudeln abgießen und mit den Tomaten etc. vermischen.
Darüber etwas Ziegenfrischkäse streuen und fertig!

Guten Appetit ♥

Heutzutage muss ja alles besonders schnell gehen. Kaum jemand hat noch Lust, sein Brot selbst zu backen und damit stundenlang beschäftigt zu sein, aber gesund ernähren würde man sich trotzdem gern.
Dieses Rezept ist auch für Backmuffel geeignet. Denn alles, was man tun muss, ist Zutaten mischen und das Brot in den Ofen stellen.

Dann mal los!

Du benötigst:

500g Mehl (am tollsten ist natürlich Vollkornmehl – ich nehme gerne 350g Dinkelmehl und 150g Weizenmehl)
1x frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
450 ml warmes Wasser
150g Körner
2 EL Essig
2 TL Salz
etwas Brotbackgewürz

Wenn du frische Hefe verwendest, löse sie im warmen Wasser auf. Dieses gibst du dann unter Rühren zu den anderen Zutaten. Alles gut vermischen und nicht daran stören, dass der Teig ziemlich flüssig wird.
Den Teig in eine Kastenform geben und in den nicht vorgeheizten Backofen bei 200 Grad stellen.
Nicht vorzuheizen ist der Trick an der Sache und lässt das Brot ganz toll aufgehen.
Circa 40 Minuten backen und dann auf einem Rost abkühlen lassen.

Und schon ist es fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken ♥

In England oder Australien schon lange gern zum Frühstück gegessen, ist Porridge in Deutschland noch nicht so ganz angekommen. Oder als Haferbrei – oder noch besser: Haferschleim – etwas verpöhnt.
Dabei ist Porridge doch so lecker, macht gut satt und gibt Kraft für den Tag.

Für eine Portion benötigst du:

Haferflocken nach Augenmaß (wenn es nach zu wenig aussieht, es die Menge genau richtig)
Milch
Körner (zum Beispiel Sonnenblumenkerne)
Rosinen (falls du sie magst)
eine Prise Salz
Honig
Obst (Trauben, Bananen, Himbeeren…was du eben magst)

Gib die Haferflocken in einen Topf und schütte so viel Milch dazu, bis die Flocken damit bedeckt sind. Rosinen, die Prise Salz und die Körner kannst du auch gleich hinzugeben. Porridge leicht aufkochen lassen und das Rühren zwischendrin nicht vergessen, sonst klebt es am Topfboden fest.
Dann vom Herd nehmen, Honig nach Geschmack hinzufügen und das Obst untermischen, genießen und in den Tag starten.

Guten Appetit!

Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem perfekten Pizzateig?

Dann aufgepasst, hier ist er:

Du benötigst:

300g Weizenmehl
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
150 ml Wasser

Alle Zutaten miteinander vermischen und dann kneten, kneten, kneten bis ein toller Teig entdeckt. Diesen formst du zu einer Kugel, gibst etwas Olivenöl in eine Schüssel und legst die Teigkugel darauf ab. Noch ein feuchtes Handtuch darüber und für 30 bis 40 Minuten ruhen lassen. Je länger, desto besser.

Zu einer tollen Pizza gehört selbstverständlich auch eine leckere Tomatensauce.
Die kannst du kochen, solange der Teig ruht.

Für die Sauce benötigst du:

Eine Dose geschälte Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Zucker.

Den Knoblauch mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten, dann die geschälten Tomaten ohne den Saft hinzugeben. Die Tomaten mithilfe eines Löffels etwas zerkleinern und das Ganze erst einmal 10 Minuten köcheln lassen. Dann etwas Zucker (sonst wird die Sauce zu sauer) hineingeben, salzen und pfeffern. Aber lieber erstmal wenig Salz und Pfeffer, denn der Geschmack kommt während des Köchelns.
Die Sauce köcheln lassen, bis der Teig sich lange genug ausgeruht hat.

Und dann das Übliche: Teig kurz durchkneten, ausrollen, die tolle Sauce darauf verteilen und die Pizza belegen. Diese kommt dann für ca. 15 Minuten bei 200 Grad in den vorgeheizten Ofen.

Guten Appetit!

„Leichter leben“ nennt sich das Extraheft zum Thema Frühling, das der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Freundin beiliegt. In hübscher Aufmachung findet man darin Tipps zum Selbermachen, Kochen und Einrichten.

Eine besonders tolle Idee finde ich diesen „Garderobenbaum“, den man mit einfachen Mitteln selbst herstellen kann. Alles, was man benötigt, ist ein Terrakottatopf, einen hübschen Ast aus dem Wald und einen Christbaumständer, den man im Übertopf versteckt, um den Ast vor dem Umfallen zu schützen. Die Blätter sind aus Papier, der Topf wird mit ein wenig Farbe angestrichen. Super, oder?

Auch dieser Pflanztisch hat es mir angetan. Leider ist mein Balkon zu klein dafür, aber man wird ja noch träumen dürfen.

Passend zum Frühling gibt es ein paar Rezepte mit Blüten, wie zum Beispiel Garnelen mit Gänseblümchen oder die Anleitung für leckeres Löwenzahngelee.

In diesem Sinne: Einen schönen Frühling!

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